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Zürich: Esther Straub und Katharina Kull-Benz neu im Kirchenrat

Der neu gewählte Kirchenrat wird vereidigt, v.l.n.r: Esther Straub, Thomas Plaz-Lutz, Andrea Marco Bianca, Michel Müller, Daniel Reuter, Bernhard Egg, Katharina Kull-Benz
(ref.ch/ Matthias Böhni) Der neu gewählte Kirchenrat wird vereidigt, v.l.n.r: Esther Straub, Thomas Plaz-Lutz, Andrea Marco Bianca, Michel Müller, Daniel Reuter, Bernhard Egg, Katharina Kull-Benz.

Die reformierte Zürcher Synode hat am Dienstag in Zürich Esther Straub und Katharina Kull-Benz zu neuen Kirchenrätinnen gewählt. Die dritte Kandidatin, Marlies Petrig, schied knapp aus.

Die Synode bestätigte zuerst den bisherigen Kirchenratspräsidenten Michel Müller, allerdings nicht überwältigend (86 von 107 gültigen Stimmen). Dann wählte sie bereits im ersten Wahlgang Esther Straub von der Religiös-sozialen Fraktion und Katharina Kull-Benz von der Liberalen Fraktion in den Kirchenrat. Beide erhielten 63 Stimmen. Das absolute Mehr betrug 48 Stimmen.

Die Kandidatin Marlies Petrig, die unter anderem vom Synodalverein vorgeschlagen worden war, erhielt nur zwei Stimmen weniger, schied damit aber als überzählig aus.

Die bisherigen Kirchenräte wurden alle wiedergewählt. Es sind dies Bernhard Egg (109 Stimmen), Andrea Bianca (88), Thomas Plaz-Lutz (86) und Daniel Reuter (83).

Esther Straub ersetzt die zurücktretende Irene Gysel, Katharina Kull-Benz den zurücktretenden Fritz Oesch.

Hintergrund der spannenden Wahlen: Esther Straub war im Frühling von der Religiös-Sozialen Fraktion als Kandidatin gesetzt worden. Dann portierte eine Gruppe von Synodalen Marlies Petrig, die damit Straub konkurrenzierte. Die Kandidatur von Straub war unter anderem umstritten, weil mit ihrer Wahl die Pfarrschaft in der Exekutive in der Mehrheit gewesen wäre beziehungsweise nun ist.

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