Kirchenpflege, Copräsidium
Karl Bolli,
Erliweg 13, 4425 Titterten,
Tel.: 061 941 19 43

Roland Plattner-Steinmann
Mittlere Chläberen 11
4418 Reigoldswil
061 941 24 44

 

Pfarramt
Pfrn. Kerstin Bonk
Pfr. Andreas Olbrich
Oberbiel 2, 4418 Reigoldswil,
Tel.: 061 941 14 17
E-Mail:

 

Kirchgemeindesonntag vom 13. Januar 2013 "Der gute Hirte"

Als grosse Familie feiern, essen, trinken, ...

Die dritte Primarschulklasse gestaltete mit ihrer Relilehrerin Doris Lieberherr den Gottesdienst zum "Guten Hirten". Beim Lagerfeuer lebte das Leben eines Hirten auf, mit Wellkartonkulissen und Bildern wurde die Geschichte vom "Verlorenen Schaf" lebendig, Lieder -begleitet vom Kirchenensemble des Musikvereins- und Gebete nahmen die Menschen mit und machten den Gottesdienst erlebnisreich. Anschliessend konnten sich alle bei Kaffee und Getränk ins Gespräch vertiefen bis die Jungschi mit Stimmung und Gesang die Bühne füllte.
Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Schmackhafte Spaghetti wurden bis zum letzten Gramm genossen und beim Kuchenbuffet konnte man sich mit diversen feinen Kuchen verwöhnen.
Spannend wurde es dann bei der Vorführung von Ulrich Briggen mit seinem Hütehund und Schafen im Aussenbereich. Die Aufgabe eines heutigen Hirten konnte hier hautnah erlebt werden.
Insgesamt ein gelungener Anlass, lebendig und vielfältig.
Allen Mitwirkenden beim Gottesdienst, Rahmenprogramm, in Küche, am Kuchenbuffet, beim Servieren und im Hintergrund dankte Kirchenpflege-Copräsident Roland Plattner am Schluss mit guten Worten und Geschenken.
So Fritz Sutter, der das Küchenzepter in Form der Thermohandschuhe an Stefan Lehmann weiterreichte.
Ein besonderer Dank ging an Stefan Lehmann, der nach vielen Jahren als Kirchenpflegevorsitzender und in der Kirchenpflege nun kürzer tritt. Mit einem selbstverfassten Gedicht würdigte Roland Plattner seine lange und wertvolle Arbeit für die Kirchgemeinde. Er griff einige wichtige Momente und Früchte seiner Amtszeit auf und löste damit manch gute Erinnerung, Schmunzeln und Dankbarkeit aus.

Der Bericht mit Fotos

Von: K.Bonk

Datum: 14.01.2013

Mitmachgottesdienst für Kinder zu Weihnachten

Mit den Tieren Weihnachten erleben. Das Sonntagsschulteam nahm die Kinder mit in die Bilderbuchgeschichte "Weihnachten der Tiere"

Spannend sieht es in der Kirche aus. Das Sonntagsschulteam hat eine einladende Kulisse in der Kirche geschaffen. Da steht ein kleiner Weihnachtsbaum. Noch ganz ohne Schmuck schafft er die Atmosphäre eines ganzen Waldes.  Und auf dem Dachsims  des  zauberhaften Försterhauses warten bereits zwei Eulen gespannt auf das Geschehen.
Und dann taucht der Fuchs auf. Sofort nimmt er die Kinder mit in die Geschichte hinein. Was wird da eigentlich im Försterhaus gefeiert und was ist das Besondere in dieser Nacht? Die Tiere sehen einen geschnmücktem Tannenbaum im Försterhaus, sie hören die Weihnachtslieder der Försterfamilie und sehen die Geschenke. Ob das Christkind auch zu ihnen kommt, und weiss, was sie brauchen? Sie beschliessen auch einen Baum zu schmücken. Der Wiedehopf fliegt mit einer bunten Schleife um den Baum herum. Der Dachs bringt Moos, der Igel Äpfel, die anderen Tiere Federn. So bekommt der Baum einen schönen Waldschmuck. Und die Kinder in der Kirche verhelfen ihm noch zu einem schönen Schneekleid. Mit Freude wird Watte bis an die oberste Spitze gepustet.
Wenn die Tiere jetzt noch singen, wird das Christkind wohl merken, dass auch bei den Tieren Weihnachten ist. Gemeinsam mit den Tieren schauen die Kinder leise und vorsichtig ins Försterhaus und sehen, was sich dort tut.
Plötzlich öffnet sich die Tür. Der Förster kommt mit seinem Sohn und einem grossen Korb voll Leckereien für die Tiere. Für jedes Tier haben sie Futter. Dachs, Wiedehopf, Hirsch, Eichhörnchen, Igel und Hasen für alle wird es Weihnachten. Die Kinder stellen es für die Tiere um den Weihnachtsbaum: Rüblischalen, Sonneblumenkerne, Eier, Heu, Kartoffelschalen und vieles mehr. Ein richtiges Festessen. Dank der klugen Eule erfahren alle Tiere. "Geschenke bekommt man Weihnachten aus Liebe. Aber nicht nur an Weihnachten. Das ganze Jahr über kann man Geschenke aus Liebe verteilen. So wollte es auch das Christkind."
Und am Ende setzte ein Bild die Liebe Gottes noch richtig in Szene und ins Licht. SekschülerInnen hatten ein Adventsfenster gebastelt, das aufgemacht wurde. Ein Kind in der Krippe, die fleischgewordene Liebe Gottes, strahlte die Tiere und Kinder an. Ein Esel schaut glücklich in die Krippe und das Kind strampelt nackt und lebendig mit den Beinen. 
Es wurde richtig Weihnachten bei den Tieren im Wald, bzw. in der Kirche bei den Kindern.

Bei Kinderpunsch und Lebkuchen vom Frauenverein konnte man den Gottesdienst ausklingen lassen.

Dass am Ende viele Kinderaugen glücklich nach Hause zogen, freute das Sonntagsschulteam besonders. 

Von: K. Bonk

Datum: 27.12.2012

Kirchgemeindesonntag in Reigoldswil

Gut gelaunt und voller Erwartungen strömten am vergangenen Sonntag gegen 180 Besucherinnen und Besucher der Kirchgemeinde Reigoldswil-Titterten in der Mehrzweckhalle zusammen: der Kirchgemeindesonntag stand dieses Jahr unter dem Thema „Brot kann vieles sein“.

Und die Anwesenden kamen wahrlich auf volle Kosten: Zu Beginn feierten wir miteinander einen stimmungsvollen Familiengottesdienst, der mitgestaltet wurde von den SchülerInnen der 5. Primarklasse mit ihrer Religionslehrerin Ruth Heller. Auf bunte und phantasievolle Art wurde uns vor Augen geführt, wie elementar die Bedeutung des Brotes früher war. Und in der Predigt sprach Pfarrerin Kerstin Bonk über das Verbindende und Versöhnende einer gemeinsamen Brot-Mahlzeit. Das Kirchenensemble des Musikvereins Reigoldswil unter Leitung von Peter Heim erfreute uns dabei mit Blasmusik vom Feinsten. 
Anschliessend dirigierte Co-Präsidentin der Kirchenpflege Rosmarie Bolli durch den bunten Tag, sie leitet gekonnt von einem zum anderen über, sprach fröhliche Dankesworte und behielt den Überblick bei den vielen Mitschaffenden.
Nach einer kurzen und lebhaften Kaffeepause tauchte die gesamte Gemeinde ab und wurde von Fritz Schaffner, einem leidenschaftlichen Taucher, mitgenommen auf eine Reise in die Unterwasserwelt mit faszinierenden Bildern von allen möglichen (und beinahe unmöglichen) Lebewesen im Meer.
Die schmackhafte „Spaghettata tradizionale“, zubereitet von Fritz Sutter und Team, wurde von den diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden serviert und später konnten wir uns auch noch an einem Kuchenbüffet voller selbst gebackenen Delikatessen erfreuen.
Wir nahmen aber auch Abschied: von Isabelle Thomann, die nach vielen Jahren Mitarbeit in der Kirchenpflege nun kürzer tritt wegen beruflicher Neuorientierung.
Und wir liessen uns von Roland Plattner, Co Präsident Kirchenpflege, informieren über einen neuen Flyer für freiwillig Mitarbeitende. Dieses Informationsblatt richtet sich an die ca. 100 (!) Freiwilligen aus unserer Mitte und gibt diesen wertvollen Helferinnen und Helfern den gebührenden Raum und Platz in unserer Kirchgemeinde.
Es war ein rundum gelungener Anlass, der viele zufriedene Gesichter herbeizauberte, Gemeinschaft schuf und uns erfüllt und glücklich nach Hause gehen liess.

weitere Fotos hier

Von: Für die Kirchenpflege, Stefan Lehmann

Datum: 31.01.2012

Attachment: Informationsblatt für freiwillig Mitarbeitende

Die Welt zu Gast - Grenzüberschreitender Wissensaustausch

Im Rahmen eines Austauschsprogramms von mission 21 waren Pfr. Lim und Pfr. Kim zusammen mit Frau Park vom 27. bis 28. August zu Gast in der Kirchgemeinde Reigoldswil.

In den vergangenen Tagen sind in der Kirchgemeinde Reigoldswil-Titterten zwei Pfarrer aus einer Delegation von Südkorea zu Gast gewesen. Am Sonntag, 28. August 2011 haben sie aktiv an der Gestaltung und Durchführung des stimmungsvollen Gottesdienstes mit Frau Pfarrerin Margreth Weisskopf-Schwarz teilgenommen. Das Thema der Predigt war aus gegebenem Anlass ebenfalls dem Überschreiten von Grenzen gewidmet. Die Gäste erhielten zudem an der Jungschar-Übung Einblick in die Jugendarbeit, wie sie überhaupt mit der hiesigen Organisation des kirchlichen Lebens vertraut gemacht wurden. Auch die Bekanntschaft mit dem Leben in der Gemeinde und Sehenswürdigkeiten wie das Dorfmuseum und die Wasserfallen sowie das kulinarische kamen nicht zu kurz. Letztlich blieb bei allen Beteiligten die Überzeugung, dass dieser Austausch viel neue Impulse gebracht hat und dass Grenzen und Fremdes aller Art nicht als etwas Trennendes sondern als etwas Verbindendes und Bereicherndes wahrgenommen werden sollen.

Bild: Ein besonders erholsamer Programmpunkt war der Ausflug auf die Wasserfallen.
Von links nach rechts: Stefan Lehmann, Pfarrer Lim und Kim, Magdalena Brombacher und Frau Park (Übersetzerin).
Foto: Rosmarie Bolli

Von: Roland Plattner-Steinmann, Co-Präsident Kirchenpflege

Datum: 28.08.2011

Attachment: Dankesbrief der Kirchenpflege an die Gäste von Roland Plattner-Steinmann

Wir sagen DANKE!

Ein spezieller Dankeschön-Anlass für all die, die sich in der Kirchgemeinde freiwillig engagieren beim Kochen, Backen und Bewirten.

Bei wunderbar sonnigem Wetter gings los. Treffpunkt war das Cafe Mühleisen in Liestal. Dort waren eingeladen Freiwillige unserer Kirchgemeinde. Freiwillige, die immer bereit sind, etwas beizusteuern, um Kirchgemeinde schmackhaft zu machen. Da wird Zopf gebacken, da wird ein feines Mittagessen für KonfirmandInnen gezaubert oder eine kräftige Suppe fürs Suppenzmittag, bei dem auch noch für die Schweizer Berghilfe gesammelt wird. Da werden Kuchen gebacken oder Apéros zusammengestellt. All das macht das Leben der Kirchgemeinde schmackhaft und bunt.

Dafür wollen wir danken. Und luden ein zu Kaffee und Kuchen. Anschliessend ging es durch Liestal mit Claudia Senn-Feurer, die uns mit ihrer Stadtführung an Orte führte, die auch eingefleischten Baselbieterinnen und Baselbietern unbekannt waren. Dazu grub sie Geschichten und Sagen aus, die einem zu Herzen gingen.

Zum Schluss wurden alle mit einem grossartigen Apéro von Isabelle Thomann und Christine Casagrande im Törli oben verwöhnt.

Von: Andreas Olbrich

Datum: 05.09.2011

Gschichtezmittag

Mit 28 Kinderrn und an die 100 Omeletten startete das Gschichtezmittag am 19. August.

Lebendig wird es in der Pfarrschüre, wenn 28 hungrige und erwartungsfrohe Kinder aus Kindergarten und Primarschule ankommen, den Schulsack abziehen und nach dem Händewaschen gespannt auf die liebevoll gedeckten Tische schauen und sich aufs Essen freuen. Omeletten mit Hackfleischsauce und Apfelmus, oder Reis mit Currysauce und Poulet, dazu Salat und anderes stehen als kindgerechte Menus auf dem Programm. Den Kindern schmeckts.
Nach Spiel und Spass auf dem Pfarrhof mit Seilspringen, Ballspielen oder Fallschirmspielen gibt es noch ein feines Dessert, leckere Kuchen und dann geht es in den Ruggelikreis auf den Geschichtenteppich. In diesem Jahr werden Vogelgeschichten aus der Bibel erzählt. Warum gab es Wachteln in der Wüste? Was hatte Noah mit einem Raben zu tun und Jesus mit einer Taube? Und die Spatzen, was war mit denen?
Gestärkt gehen die Kinder dann wieder in Schule oder Kindergarten und freuen sich - wie auch das Team - aufs nächste Mal.

Von: K. Bonk

Datum: 26.08.2011

Kirchenpflegeausflug nach Augusta Raurica

Jährlich unternimmt das Team der Kirchenpflege einen Ausflug, um einmal ohne Geschäfte und Zeitdruck beisammen zu sein.

In diesem Jahr führte uns der Weg nach Augusta Raurica, wo wir einen Blick hinter die Kulissen des Museums werfen konnten. Daniel Suter verstand es , Begeisterung für die Schätze und die Einmaligkeit des Museums zu wecken und Alin Cousin weckte  mit einem Datierungsquiz unseren Forscherdrang.
Nach den vielfältigen Eindrücken im Museum stärkten sich alle im Theaterrestaurant der Theatergruppe Rattenfänger. Um danach noch einmal in die Antike Welt einzutauchen. Die Theatergruppe Rattenfänger begeisterte mit ihrem Stück Aklestis.
Ein gelungener Anlass an einem wunderbaren Sommertag.

Weitere Bilder

Von: K. Bonk

Datum: 24.08.2011

Gelungenes Abschlussfest der Sonntagsschulen

Auf der Mattweid war trafen sich beide Sonntagsschulen und erlebten einen spannenden Tag.

Am Sonntag 19. Juni trafen wir, die drei Sonntagschulleiterinnen und die Kinder uns um 10.15 Uhr auf dem Dorfplatz in Reigoldswil. Wir wanderten auf die Mattweid in Titterten. Unterwegs trafen wir die Sonntagsschulschüler aus Titterten und ihre beiden Leiterinnen. Auf der Mattweid angekommen mussten wir uns kurzfristig entscheiden kein Feuer zu machen, da es zu stark windete.

Als erste Aufgabe suchten die Kinder ganz verschiedene Materialien aus dem Wald, Steine, Moos, Tannzapfen und Holz. Nach „Tintenfischfangis“ und „Zeitungslesen“ war es Zeit zum Mittagessen. Dieses leider ohne warme Wurst, dafür mit einem köstlichen Brot von Eva und einem würzigen Dipp für das Gemüse von Romana. Zum Dessert gab es noch Amerikanerli von Eva.

Nach dem Mittagessen wurde das Wetter leider schlechter; es fing an zu regnen. Wir konnten aber trotzdem den Postenlauf durchführen. Es ging darum die verschiedenen Sinne zu gebrauchen. Die Kinder durften Sachen ertasten, Geräusche hören, verschiedene Lebensmittel schmecken und Düfte riechen und alles erkennen. Als Abschluss gingen alle Kinder noch barfuss (es hat aufgehört zu regnen) einen Weg, den wir mit den Materialien, die die Kinder im Wald gefunden haben ausgelegt hatten.

Pfarrerin Kerstin Bonk überraschte uns Leiterinnen mit einem kleinen Dankeschön.

Danach wanderten wir zurück nach Titterten und Reigoldswil, wo wir alle müde aber zufrieden ankamen.

 

Von: Simone Weber, Reigoldswil

Datum: 16.08.2011

Mit der Jungschi im Globi Hotel auf der Waldweid

Auffahrtslager der Jungschi Lagerbericht von Céline Gass, Cécile Probst, Fanny Plattner und Jana Schneider


An Auffahrt ging die Jungschar Reigoldswil in ein Auffahrtslager. Wir trafen uns in Reigoldswil und wanderten los Richtung Waldweide. Der Weg war ein richtiges Abenteuer, da man im Nebel
kaum den Weg erkennen konnte. Am Nachmittag spielten wir im Wald ein lustiges Geländespiel. Da es nicht so gutes Wetter und sehr kühl war, konnten wir nicht wie geplant in den Zelten schlafen. Wir durften beim Bauernhof im Stall schlafen, wo es wärmer und trocken war. Am nächsten
Morgen waren alle froh, als die Sonne schien. Es galt bei einer Rekorde-Jagd möglichst viele Aufgaben in möglichst kurzer Zeit lösen. Das bereitete allen grossen Spass. Nach einem feinen Mittagessen bastelten wir die Lagerabzeichen. Da wir das Lagerthema „Globi“ hatten, bastelten wir
lustige „Globi – Köpfe“ aus Moosgummi. Nach dem Abendessen spielten wir Sitzball, das mit vollem Einsatz gespielt wurde.
Als es dunkel wurde gingen die Kleineren ins Bett und die Grossen spielten ein Nachtspiel im Wald. Beim Spiel ging es darum, an den Bäumen aufgehängte Dosen zu finden und Papierschnipsel zusammenzusetzen. Und das alles ohne Taschenlampe!
Am Samstag war dann schon der letzte Tag. Es wurde alles zusammengeräumt und geputzt. Dann machten wir uns bei gutem Wetter auf den Weg zurück nach Reigoldswil. In Reigoldswil verabschiedeten wir uns voneinander. Es war ein sehr tolles Lager, bei dem viel gelacht und gespielt wurde.

Céline Gass

 

Die Kirchenpflege dankt dem motivierten Team um Hauptleiterin Janina Grieshaber für ihren grossen Einsatz.

Datum: 17.06.2011

Pilgern zum "Tag der Kirchen am Rheinknie"

Rund 90 Menschen machten sich in der Nacht auf um zum "Tag der Kirchen am Rheinknie" zu pilgern.

Um 03.15 startete die Reigoldswiler Pilgergruppe mit einer liturgischen Wegzehrung im Museum "Im Feld". In dunkler Nacht und unter sternklarem Himmel traf sie beim ersten Verpflegungsposten auf die Pilgergruppe aus Bretzwil-Lauwil und Seewen. Beim späteren Verpflegungsposten auf dem Gempen stiessen die Pilger und Pilgerinnen aus Ziefen Lupsingen und Arboldswil in der frühen Morgensonne dazu. Nach einigen spannenden Ausführungen von Rémy Sutter aus Ziefen ging es weiter über Schönmatt, die alte Birsbrücke bis nach Basel ans Münster. Es gab einen regen Austausch und Gespräch. Aber auch der Proviant, so manches Anisbrötli und anderes wurde geteilt
Während ein Teil der Gruppe unterwegs aufs Tram umstieg, um noch im Münster einen Platz im Gottesdienst zu ergattern, trafen die letzten Pilger und Pilgerinnen pünktlich beim letzten Glockenschlag auf den Münsterplatz ein. Sie mussten leider im Festzelt Platz nehmen und dort der Übertragung des Gottesdienstes lauschen. Dort traf man auch auf die Gruppe, die begleitet durch Peter Gysin die Strecke per Bus und Bahn zuürckgelegt hatte.
"Die Liebe hat den langen Atem", das war dann das Thema des festlichen Gottesdienstes, mit dem der trinationale ökumenische Kirchentag begann. Einen langen Atem hatte die Gruppe bereits beim Pilgern bewiesen. Nun konnten alle müde aber zufrieden den Gottesdienst feiern und sich durch die anschliessenden Gedanken zur Liebe, die einen langen Atem hat, anregen und ermutigen lassen.
Und dann hiess es auswählen aus einem reichen Programm bis dann jede und jeder seine Rückreise antreten konnte.
Ein alles in allem gelungener Anlass, Dank der Verpflegung durch Isabelle Thomann und Ray Gysin, sowie der Vorbereitung durch Rosmarie Bolli, Sabine Schaffner, Roland Plattner und Kerstin Bonk, die durch Rémy Sutter tatkräftig unterstützt wurden.
Fragt sich nur: Und wann pilgern wir wieder?

Mehr Fotos finden Sie unter der Rubrik Fotos

Von: K. Bonk

Datum: 29.05.2011

Projekttag Religion

Projekttag Religion der 7. Klassen der Sekundarschule Reigoldswil

Fair Trade tut und schmeckt besser. Ein workshop mit Besuch der Kallebasse von mission 21 in Basel

Mit 21 Schülerinnen und Schülern der Sekundarschule Reigoldswil zogen wir los nach Basel zu mission 21, um etwas mehr über den Fairen Handel zu erfahren.
Die Schüler und Schülerinnen erkundeten bei mission 21 in Basel den Fairen Handel.
Sie lernten das Erkennungszeichen des Fairen Handels kennen. Sie erfuhren, was es heisst, wenn ein Produkt "fair" gehandelt ist. Denn hinter den Produkten und ihrer Herstellung stecken die Geschichten von Menschen. Ihre Lebensgeschichten und ihre - oftmals harten - Erfahrungen:
Da sind zum Beispiel Menschen aus Costa Rica, ein Ehepaar, das auf einer Bananenplantage gearbeitet hat. Die Pestizide, die dort eingesetzt wurden und denen sie ungeschützt ausgesetzt waren, haben sie unfruchtbar gemacht. Sie können keine Kinder bekommen. Das ist für sie ein harter Schlag; noch mehr:  In einem Land ohne vernünftige Altersvorsorge führt das auch noch zu einer finanziellen Katastrophe, da die Kinder Teil der Altersvorsorge sind.
Da sind die Arbeiter und Arbeiterinnen, die sich das nicht mehr gefallen lassen und den Mund aufmachen und sofort entlassen werden und durch stillere Arbeiter ersetzt werden.
Da sind die Löhne, die nicht zum Leben reichen. Die Kinder müssen mitarbeiten, können nicht zur Schule gehen und geraten so in einen Teufelskreis. Sie sind ungelernt, bekommen nur schlecht bezahlte Arbeit und auch ihre Kinder müssen wieder mitarbeiten.
Der faire Handel versucht, diese Ungerechtigkeiten abzuschaffen.
Er setzt sich dafür ein, dass die Arbeit sicherer wird, dass bestimmte Standards eingehalten werden.
Leib und Leben der Arbeitenden wird geschützt. Mitspracherechte werden durchgesetzt. Und durch höhere Löhne, bzw. höhere Gewinne können die Menschen von ihrer Hände Arbeit leben und haben auch noch etwas übrig, um ihren Lebensstandard zu verbessern.
So werden neue Ausbildungsplätze geschaffen. So können Kinder die Schule besuchen, weil sie nicht mehr oder nur noch erträglich mitarbeiten müssen. So wird auch die Umwelt geschont und vor allem die Gesundheit der Arbeitenden.
Doch das kostet. Das ist nicht umsonst zu haben. Das hat seinen Preis.
Eigentlich ist es ja unbezahlbar, dass Menschen gut leben können, aber die Schülerinnen und Schüler waren sehr erstaunt, wie preisgünstig es letzten Endes ist.
Für ein paar Franken kann man schon viel Gutes tun und in Gerechtigkeit investieren; zum Beispiel beim fairen Kakao oder Kaffee, beim fairen Orangensaft, bei fair gehandelten Bananen, ...
Mission 21 hat vor vier Wochen ihre Kampagne eröffnet: "Wir glauben an den fairen Handel. Gemeinsam setzen wir Zeichen für Arbeit, Würde und Gerechtigkeit." Helfen sie mit, reihen sie sich ein und kaufen sie fair. Immer mehr.

Von: Andreas Olbrich

Datum: 12.11.2010