Arbeiten in der reformierten Kirche

Pfarrer an der Arbeit: Polizeiseelsorgegottesdienst. (Bild: Medienpark/Pfander)

Seelsorge, Sozialarbeit, Unterricht, Musik: Die reformierten Kirchen bieten ein breites Tätigkeitsspektrum für qualifizierte Berufsleute, die gerne mit Menschen arbeiten. Für die verschiedenen Berufsfelder sind verschiedene Ausbildungen notwendig. 

 

- Pfarrerinnen und Pfarrer sind nahe bei den Menschen,  in guten und  in schlechten Zeiten. Sie sind für die Seelsorge zuständig, sie hören zu, diskutieren, predigen und unterrichten, sie organisieren aber auch viel und leisten Gemeinde-Aufbauarbeit. Sie arbeiten selbstständig mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren. Pfarrerinnen und Pfarrer haben ein Theologiestudium an einer Universität und ein Vikariat absolviert und sind von einer Kantonalkirche ordiniert worden.

Auf der Site www.theologiestudium.ch erfahren Sie Weiteres. Sie wird verantwortet von den reformierten Kirchen der Deutschschweiz und den theologischen Fakultäten von Basel, Bern und Zürich. Auf www.konkordat.ch sind ebenfalls Informationen zum Theologiestudium zu finden.

Die Kirchlich-Theologische Schule Bern (KTS) bietet zudem einen Zugang zum Theologiestudium an der evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Bern für Personen ohne Lehrerpatent oder Maturität: www.refbejuso.ch/kts

 

- Sozialdiakoninnen und -diakone nehmen als sozialfachlich und kirchlich-theologisch ausgebildete Fachleute den sozialen Auftrag der Kirche wahr. Sie helfen, wo es nötig ist, sie versuchen vor allem, sozial Schwache zu stärken und in die Gesellschaft zu integrieren.

Diakone absolvieren meistens eine Ausbildung an einer Diakonieschule, in der Deutschschweiz in der Regel am Theologisch-Diakonischen Seminar in Aarau. Die Ausbildung zum Diakon befindet sich im Umbruch. Weitere Informationen beim Dachverband der kantonalen Zusammenschlüsse der Sozial-Diakonischen Mitarbeitenden in reformierten Kirchen der Deutschschweiz und beim Diakonieverband Schweiz.

 

- Sigristinnen und Sigriste (kirchliche Hauswarte, in der Ostschweiz sagt man Mesmer) haben in der Regel eine technische Ausbildung absolviert, bringen aber auch menschliches Gespür und Lebenserfahrung mit. Sie sind zuständig für die kirchlichen Gebäude, aber beispielsweise auch für die Vorbereitung eines Gottesdienstes. Weitere Informationen beim reformierten Sigristen-Verband.

 

- Kirchenmusikerinnen und -musiker haben sich in der Regel an einem Konservatorium ausgebildet. Die Zürcher Hochschule der Künste bietet beispielsweise ein Kirchenmusikstudium an. Mehr dazu auf der Site der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich. Generelle Informationen und Links auf der Site der reformierten Kirchenmusikerverbände der Deutschschweiz

 

- Katechetinnen und Katecheten unterrichten Religion an der Primar- und Sekundarschule. Wann und wie oft sie das pro Woche machen, variiert von Kanton zu Kanton. Sie haben eine Katechetik-Ausbildung absolviert, die ebenfalls je nach Kanton variiert. Informationen für Bern: Reformierte Kirchen Bern-Jura-Solothurn, St. Gallen: Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons St. Gallen, Aargau: Reformierte Landeskirche Aargau und Zug: Reformierte Kirche Kanton Zug.

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