Evangelisch-reformierte
Kirchgemeinde Buchs ZH
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Jahresbericht der Kirchenpflege 2009

Das vergangene Jahr war ein ereignisreiches und, mit Blick auf personelle wie auch strukturelle Veränderungen, ein durchaus einschneidendes Jahr. Die zwei Hauptereignisse vorweg:

Auf Ende September 2009 verliessen uns Pfrn. Anne-Marie Müller und ihr Ehepartner Pfr. Frank Stüfen nach achteinhalb Jahren ihres Wirkens in Wort und Tat, um sich je in neuen pfarramtlichen Tätigkeitsfeldern einzubringen. Das pfarramtliche Wirken von Anne-MarieMüller und Frank Stüfen bleibt uns in bester Erinnerung als Zeit des inspirierten, gemeinsamen wie auch gut reflektierten Aufbaus der Gemeinde, der aufrichtigen und spannenden Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens in Predigt und Gespräch und der verbindlichen, nachhaltigen seelsorgerischen Begleitung.

Wir freuen uns, dass in unserer Kirchgemeinde seit Oktober 2009 mit Pfrn. Christa Nater als feste Verweserin pfarramtliche Kontinuität gewährleistet ist.

Der Wegzug unseres Pfarrehepaars Müller/Stüfen löste die Bestellung einer Pfarrwahlkommission, bestehend aus der Kirchenpflege und sieben gewählten Kirchgemeindemitgliedern,aus. Als Präsidentin der 14-köpfigen Pfarrwahlkommission wurde Sabine Fumasoli einstimmig gewählt. Diese Wahlen wurden anlässlich der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 15.September vorgenommen.

Praktisch zeitgleich hat das reformierte zürcherische Stimmvolk der neuen Kirchenordnung der Evangelisch-reformierten Landeskirche des Kantons Zürich mit einem Ja-Stimmenanteil von fast 76% zugestimmt. Die neue Kirchenordnung gibt unserer Landeskirche z. T. neue Grundstrukturen, akzentuiert die theologischen Grundlagen sowie die weltweite Vernetzung der Landeskirche. Sie stärkt die demokratischen Rechte, betont den Respekt vor Minderheiten und fördert durch einen angemessenen Finanzausgleich unter den Kirchgemeinden die innerkirchliche Solidarität. Im personellen Bereich sind folgende, weitere Veränderungen zu berichten.

Nach langjährigem, grossem, umsichtigem und vielseitigem Einsatz als Kirchenpflegerin hat sich Lisbeth Ammann auf Ende Februar aus der Behörde zurückgezogen. An ihrer Stelle durften wir im Mai mit Marianne Thalmann eine vielversprechende junge Kollegin als Kirchenpflegerin in der Behörde willkommen heissen. Frau Thalmann hat das Ressort Jugend mit Freude und Engagement übernommen.

Auf Ende Februar ging zudem unsere langjährige Organistin, Irmgard Binder, in Pension. Martin Jäckle, der als Organist die Organistenstelle seit 2000 mit Frau Binder geteilt hatte, hat diese ab März voll übernommen.

Im Bereich der Liegenschaften wurden die Aussenfassade des Kirchturms und des Kirchenschiffes teilweiseneu gestrichen und das Pfarrhaus für den Neueinzug einer neuen Pfarrperson bzw. Pfarrfamilie vorbereitet.

In finanzieller Hinsicht wurde mit der Genehmigung der Rechnung des Vorjahres unter Einschluss der Empfehlung der Rechnungsprüfungskommission das Eigenkapital erneut massvoll reduziert. An der Budget-Kirchgemeindeversammlung wurde einer moderaten Steuerfusserhöhung von 8 auf 9% für 2010 zugestimmt.

Im Bereich der kirchlichen Aktivitäten sind folgende Ereignisse speziell zu vermerken, ohne dass eine Nicht-Erwähnung an dieser Stelle die anderweitige intensive und vielfältige kirchliche sowie gemeinschaftsbildende Arbeit der grossen Zahl unserer Mitarbeitenden und aktiven Kirchgemeindemitgliedern schmälern will.

Langjähriger Tradition folgend, hat der Weltgebetstagsgottesdienst im März vorläufig ein letztes Mal stattgefunden. Das bisherige, treue Frauenteam hat mit der Liturgie von Frauen aus Papua-Neuguinea einen inhaltlich eindrücklichen und bunten Gottesdienst gestaltet und den anschliessenden Apéro wie gewohnt mit exotischen kulinarischen Leckerbissen zum Ereignis gemacht. Dem Weltgebetstagsteam sei an dieser Stelle nochmals gedankt für das langjährige solidarische und weltoffene Engagement.

Zum Jahresausklang durften wir einmal mehr in prall gefüllter Kirche ein von unserem Katechetinnenteam und Mithelferinnen produziertes und einstudiertes Kinderweihnachtsspielbewundern, in dem unsere Kleinen mit grossem Einsatz und Freude uns allen die Geburt von Jesus Christus in Erinnerung riefen.

Die Krippenausstellung, in der eine grosse Anzahl von in unserer Gemeindekirchlich aktiven Gruppen ihre sinnigen, phantasievoll, ja eigenwillig gestalteten Krippen präsentierten, führte uns auf eindrückliche Art ein buntes Bild darüber vor Augen, wer wir sind.
Im Bild: Die Kirchenpflege arbeitet für die Krippenausstellung

Für die Kirchenpflege
Kaspar Kolb

Von: Kaspar Kolb

Datum: 14.05.2010